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Recht & Kosten4. Juni 2026

Was kostet ein Makler? Provision in Österreich erklärt

Bestellerprinzip, Höchstsätze, wer was zahlt: Ein klarer Überblick über Maklerprovisionen beim Kauf, Verkauf und bei der Miete in Österreich.

Maklerkosten sorgen oft für Verunsicherung. Die gute Nachricht: Sie sind gesetzlich gedeckelt und transparent geregelt. Hier das Wichtigste in Kürze.

Gesetzliche Höchstsätze

Die Immobilienmaklerverordnung (IMV) legt Höchstprovisionen fest. Beim Kauf bzw. Verkauf liegt die übliche Provision bei bis zu 3 % des Kaufpreises zzgl. USt pro Vertragspartei. Vereinbart wird sie schriftlich — und sie entsteht nur bei erfolgreicher Vermittlung.

Bestellerprinzip bei Mietwohnungen

Seit Juli 2023 gilt bei der Vermietung von Wohnungen das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, zahlt ihn. In der Praxis heißt das, dass Mieter in den meisten Fällen keine Maklerprovision mehr tragen.

Wann die Provision fällig wird

  • Nur bei tatsächlichem Zustandekommen des Geschäfts
  • Bei verdienstlicher, ursächlicher Vermittlungstätigkeit
  • Auf Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung

Was Sie für die Provision bekommen

Eine seriöse Provision bezahlt nicht nur das Inserat. Sie umfasst Bewertung, Aufbereitung, Vermarktung, Käuferprüfung, Verhandlung und die Begleitung bis zum Notartermin. Ein erfahrener Makler erzielt in der Regel einen höheren Verkaufspreis, als seine Kosten ausmachen.

Dieser Beitrag bietet eine allgemeine Orientierung nach dem Stand 2026 und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. Für Ihren konkreten Fall wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt, Notar oder Steuerberater.

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